Stephan Durrer

25 Jahre Hochstamm Suisse

Im Januar 2000 wurde die Labelorganisation Hochstamm Suisse von Pro Natura und BirdLife Schweiz gegründet. Zu den Gründungsvätern gehörte auch der heutige Bundesrat Beat Jans. Hochstamm Suisse wurde von den Naturschutzorganisation aus dem Bewusstsein gegründet, dass es für die Föderung der Hochstamm-Obstgärten nicht nur deren ökologische Aufwertung und landwirtschaftliche Direktzahlungen braucht, sondern auch ein Einkommen übert die Vermarktung der Hochstamm-Produkte. Heute sind Hochstammprodukte bei den Grossen im Detailhandel angekommen und zum Beispiel in den Regalen von Coop zu finden.

2006 hat oekoskop die Geschäftsführung von Hochstamm Suisse übernommen und führt sie heute unter der Leitung von Pierre Coulin mit 5 Mitarbeitenden.

> Infos zu Hochstamm Suisse

20 Jahre Zivi Biotoppflege-Programm

Im April vor 20 Jahren machte sich Michael Dipner im Auftrag der Stiftung Umwelteinsatz zu seinem ersten Zivi-Einsatz auf Trockenweiden im Mesocco auf. Damals haben übers Jahr 38 Zivildienstleistende mit 11 Einsatzleitenden während 28 Einsatzwoche in Graubünden, Uri, Schwyz und Glarus Biotope gepflegt. 20 Jahre später sind wir mit rund 150 Zivis, 88 Einsatzwochen und Einsätzen in 12 Kantonen kräftig gewachsen. Ein Einsatzort hat uns über all die Jahre die Treue gehalten. Jeden Frühling und Sommer helfen Zivis mit, die mittlerweile rund 20 ha renaturierten Kastanienselven in Soazza zu pflegen.

Guten Tag

oekoskop realisiert für Sie Projekte für Mensch und Natur. Wir planen, leisten fundierte Grundlagenarbeit und begleiten die Umsetzung. Unsere Stärke liegt im interdisziplinären Ansatz und in unserer langjährigen Erfahrung. So können wir alle Leistungen aus einer Hand anbieten. Zu unseren Kunden zählen Bund, Kantone, Gemeinden und Organisationen.

(Fast) in der ganzen Schweiz

oekoskop ist ein national tätiges Beratungsunternehmen für Natur und Landschaft. Mit unseren Büros in Basel, Lausanne und in Chur leiten wir Projekte in (fast) der ganzen Schweiz. Unsere Schwerpunkte liegen in den Regionen Nordwestschweiz, Waadt, Innerschweiz, Zürich und Graubünden. Und mit unseren diversen Biotoppflege-Gruppen sind wir in allen Alpenkantonen und im Jura aktiv.

oekoskop in Chur, Lausanne und Basel

oekoskop hat sich von einem Nordwestschweizer Umweltunternehmen zu einem Büro mit Projekten in der ganzen Schweiz entwickelt. Um möglichst nahe und ohne grosse Anfahtswege bei den Projekten zu sein, sind wir heute mit Zweigstellen an drei Standorten präsent: in Basel, Chur und Lausanne. Unsere Büros finden Sie hier.

Von trocken…

Trockenwiesen und -weiden begleiten oekoskop schon seit über 30 Jahren. Zusammen mit anderen Büros haben wir ab 1994 die Kartierung der TWW-Objekte koordiniert. Später hat oekoskop im Auftrag des BAFU die Kantone bei der Umsetzung beraten. Auch heute lassen uns die TWWs nicht los. So kartieren wir zum Beispiel Wildheuflächen im Kanton Uri, setzen koordinieren das Brachenprojekt des ANU in Graubünden, konzipieren das TWW Vorranggebiet Rossa und erstellen Pflegekonzepte zur Aufwertung und Sanierung der TWWs in Basel.

…bis nass.

Im Kontext der Klimaerwärmung sind Moore als Kohlenstoffspeicher wieder vermehrt in unser Bewusstsein getreten. Die Revitalisierung der verbliebenen Hochmoore der Schweiz wird gezielt gefördert. oekoskop bietet bei der Kartierung, Konzeption und Umsetzung vom Moorregenerationsprojekten ihre Expertise an. Zum Beispiel bei Projekten auf der Göscheneralp im Kanton Uri, in der Moorlandschaft Tratza-Pany in Graubünden und im Hochmoor Matt ob Garichti in Glarus.

In unserer Zweigstelle in Lausanne ist die Revitalisierung von Fliessgewässer zu einen wichtigen Tätigkeitsfeld geworden. So sind wir zum Beispiel bei der Revitalisierung der Grenet in Forel (VD) beteiligt, übernehmen die Bauleitung für die Natur- und Landschaftsgestaltung im Revitalisierungsprojekt der Ependes und überwachen die Naturaspekte beim Hochwasserschutz der Ozzon in Pompables.

Biotoppflege à la carte

Als Spezialität bietet oekoskop nicht nur Inventare, Konzepte und Beratungen, sondern auch die praktische Umsetzung von Projekten zugunsten des Arten- und Biotopschutzes an. Dank unseres Netzwerkes können wir das mit einer breiten Palette unterschiedlicher Akteure tun:

  • Mit Zivis leiten wir im Auftrag der Stiftung Umwelteinsatz das Biotopflegeprogramm und sind während 9 Monaten im Jahr mit bis zu drei Gruppen unterwegs.
  • Mit jungen Forstwarten, Landwirt*innen und Landschaftsgärtner*innen sind wir von August bis Oktober im Auftrag von Pro Natura an anspruchsvollen Pflegearbeiten beteiligt.
  • Naturprofis heisst unsere neueste Pflegeequippe – ein Pool aus Profis im Naturschutz, die gezielt für wenige Tage oder Wochen eingesetzt werden können.
  • In den Kantonen VD, GR und UR arbeiten wir mit Asylsuchenden zusammen und erledigen dank ihnen leichtere Arbeiten wie die Bekämpfung von Problempflanzen oder das Entbuschung von brachliegenden Biotopen.
  • Mit Schülerinnen und Schülern arbeiten wir tageweise in Schutzgebieten oder bieten –  wie im Kanton Glarus – Ferienjobs in der Pflege an.
  • Für Firmen organisieren wir einen Tag in der Natur, z.B. für die SwissRE auf dem Urnerboden oder im Glarnerland.

Aufwertungskonzept Moorlandschaft Haslerberg/Betelberg

Der Kanton Bern ist Eigentümer einer 73 ha grossen Parzelle in der ML von nationaler Bedeutung 119 Haslerberg/Betelberg. Die Parzelle umfasst u.a. 13 ha national oder regional bedeutende Flachmoore und präsentiert sich trotz zahlreichen Entwässerungsgräben in einem sehr strukturreichen Zustand. Das Aufwertungspotenzial der Staatsparzelle wird als gross taxiert. Dieses soll in Zusammenarbeit mit den kantonalen Forst- und Naturschutzbehörden ausgelotet und konkrete Massnahmen in einem Aufwertungskonzept festgehalten werden.

Auftraggeber:

Projektleitung: Michael Dipner-Gerber

Biodiversitäts förderung auf Golfplätzen

Golfplätze sind Sportplätze und gleichzeitig Lebensräume für Flora und Fauna. Die Qualität dieser Lebensräume bezüglich Biodiversität ist sehr unterschiedlich. Einerseits weisen die Golfplätze sehr intenssiv genutzte Bereich auf, andererseits haben die ökologischen Ausgleichsflächen der Plätze zum Teil einen hohen Wert, auch über den eigentlichen Golfplatz hinaus. Ziel des Projekts ist es, dank Optimierung der Pflege sowie mit gezielten Aufwertungsmassnahmen das Potenzial für mehr Biodiversität auf den 12 Golfplätzen des Kantons GR auszuschöpfen.

Auftraggeber:

Projektleitung: Michael Dipner-Gerber