Stephan Durrer

Monitoring Alpenmannstreu in Surenen

Seit 2018 führt oekokop im Auftrag des Kantons Uri ein Monitoring für zwei Populationen des Alpenmannstreu im Gebiet Surenen durch. Neben dem Auszählen blühender Sprosse werden seit 2019 auch Samen gesammelt. Diese werden im Botanischen Garten Freiburg kultiviert und sollen ab 2022 zur Verstärkung der bestehenden Populationen aber auch für Neuansiedlungen verwendet werden. Die Strategie dazu wird in Zusammenarbeit mit Info Flora definiert.

Auftraggeber: Amt für Raumentwicklung des Kantons Uri

Projektleitung: Michael Dipner-Gerber

Aufwertung von Heckenlandschaften im Albulatal (seit 2019)

In den beiden Ortschaften Lantsch/Lenz sowie Brienz/Brinzauls im Albulatal (Kanton GR) finden sich im Landwirtschaftsgebiet zwei traditionelle Heckenlandschaften. Wiesen, Weiden und Ackerflächen wechseln sich ab mit zahlreichen Hecken und weiteren Strukturelementen wie Trockensteinmauern und Steinwällen. Solch kleinstrukturierten Gebiete sind heute nur noch selten zu finden.

Einzelne landwirtschaftliche Betriebe weisen besonders viele Hecken auf ihrem Betrieb auf. Wegen den generell abnehmenden Arbeitskapazitäten in der Landwirtschaft konnten viele Hecken in den letzten Jahren nicht mehr gepflegt werden. Wenn eine regelmässige Pflege der Gehölze ausbleibt, nimmt die schnellwüchsige Hasel überhand. Die Vielfalt an Gehölzen nimmt ab – und damit verschwinden auch anspruchsvolle Tierarten wie der Neuntöter.

In den beiden Heckenlandschaften wurde deshalb ein Projekt gestartet, welches die Landwirte bei einer zeitlich befristeten Aufwertung der Hecken unterstützt. Das Ziel ist es, die Haseln so weit zurückzudrängen, dass sie substanziell reduziert werden und anschliessend durch die Landwirte selbst in Schach gehalten werden können.

Im Projekt wird der Pflegebedarf der Hecken ermittelt und es werden verschiedene Pflegeeinsätze durchgeführt. Das Projekt soll zudem Erkenntnisse zur Bekämpfung der Haseln und der notwendigen Nachpflege liefern.

In einem Anschlussprojekt werden zusätzlich Habitatbäume in den Hecken erfasst und es wird erprobt, wie solche Habitatbäume wirkungsvoll geschützt werden können.

oekoskop hat gemeinsam mit dem Verein Park Ela sowie dem kantonalen Amt für Natur und Umwelt das Projekt entwickelt und nimmt die Projektleitung wahr.

Auftraggeber: Verein Parc Ela

Projektleitung: Regina Jöhl, Monika Martin, Mitarbeit: Elisabeth Kühn, Barbara Huber, Gianna Könz

Fachberatung im Biotopinventar-Programm (seit 2009)

Unter dem Titel „Biotopinventarprogramm“, kurz BIOP, läuft ein Mandat des Bundesamtes für Umwelt zur Unterstützung des Vollzugs der Biotop-Verordnungen des Bundes (Hochmoor-, Flachmoor-, Moorlandschafts-, Auen- sowie Trockenwiesen-Verordnung). oekoskop ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Info Habitat“, welche diesen umfangreichen, mehrjährigen Auftrag seit 2009 bearbeitet.

oekoskop ist innerhalb des BIOP in den Inventarteams der Trockenwiesen und -weiden (Tww), Moore sowie Moorlandschaften vertreten. In dieser Funktion bearbeiten wir Anfragen zu einzelnen Objekten, organisieren Veranstaltungen zu ausgewählten Themen oder führen Fallstudien zu aktuellen Fragestellungen durch.

Daneben erarbeiten wir verschiedene inventarübergreifende Grundlagen für die Sanierung der Biotope von nationaler Bedeutung: unter anderem ein Konzept zur Aufwertung der Biotope von nationaler Bedeutung, ein Bericht zu den Kosten der Biotopinventare sowie ein Bericht zu divergierenden Interessen bei der Sanierung der Biotope.

Auf der Website von Info Habitat finden sich verschiedene Publikationen, an welchen oekoskop beteiligt war, unter anderem:

Links:

Auftraggeber: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Mitarbeit: Monika Martin, Regina Jöhl, Michael Dipner, Regula Waldner, Maya Kohler, Yvette Schaffner

 

Embouchure du Bied de Môtiers (Val-de-Travers, NE)

L’embouchure du Bied de Môtiers va bénéficier d’un ambitieux projet de revitalisation en 2022. Oekoskop a réalisé les relevés de l’état initial du contrôle des effets de la revitalisation – jeux d’indicateurs 1 – diversité des habitats.

Des relevés de terrain, de la cartographie (structure du fond du lit, structure des rives, etc.), de la numérisation des données (SIG) et une évaluation des résultats ont notamment été réalisés.

Clients : Service des ponts et chaussées, canton de Neuchâtel

Responsable du projet : Gabriel Gerber

Stratégie et plan d’action de lutte contre les plantes exotiques envahissantes le long de la Venoge

Le Grand Conseil vaudois a approuvé en 2018 un crédit de 1,5 mio. de CHF pour lutter contre les plantes exotiques envahissantes (PEE) dans le couloir de la Venoge. Oekoskop a été mandaté par la DGE-BIODIV dans ce cadre pour établir une stratégie et un plan d’action de lutte portant sur les 10 prochaines années. Après un inventaire des PEE sur 50 km de cours d’eau et un plan d’action approuvé, oekoskop coordonne désormais les travaux de lutte avec 5 organisations actives sur le terrain durant la belle saison.

Clients : DGE-BIODIV

Responsable du projet : Gabriel Gerber

Etude préliminaire à la renaturation de la Promenthouse

Une importante crue de la Promenthouse a eu lieu en janvier 2018. Les communes de Duillier et Coinsins ont alors sollicité le canton de Vaud pour remédier aux dégâts et débordements engendrés. Oekoskop a été contacté pour réaliser une étude préliminaire de renaturation et valoriser les objets et milieux naturels d’intérêt existants. Les buts de l’étude sont de réaliser un état des lieux des valeurs naturelles (milieux et espèces), de proposer des mesures d’amélioration de l’infrastructure écologique et de déterminer un espace réservé aux eaux permettant de réglementer les aspects liés aux crues.

Clients : Communes de Duillier et Coinsins (VD)

Collaboration : Stuck SA (aspects hydraulique)

Responsable du projet : Mathieu Baumann

Cartographie de la végétation arborée le long de la ligne ferroviaire

Le bureau exécutif de la ligne ferroviaire Nyon – St-Cergue – Morez (NStCM) s’est doté depuis 2015 d’un guichet cartographique personnel intitulé « Georails ». La volonté du NStCM est de numériser toutes les informations liées au suivi, à la sécurité et à l’entretien de la végétation arborée pour les diffuser sur « Georails » à l’intention de leurs collaborateurs et partenaires. Oekoskop a été contacté dans le but de réaliser ce travail de numérisation et de cartographie des objets et surfaces de végétation arborée aux abords des 26 km de voies.

Clients : Bureau exécutif de la ligne ferroviaire Nyon – St-Cergue (NStCM)

Responsable du projet : Mathieu Baumann

oekoskop neu auch in Chur

Der Kanton Graubünden ist ein wichtiger Arbeitsort für oekoskop. Im Auftrag von Kanton, Gemeinden, Stiftungen und regionalen Naturparks koordinieren wir zum Beispiel das Brachenprojekt und das Förderprogramm TWW und Flachmoore, bearbeiten diverse Vernetzungsprojekte, helfen mit bei Aufbau des Vereins Pro Biodiversität und pflegen mit Wanderziegen, Zivis, Schulklassen und Migranten Schutzgebiete und Biotope.

Nun sind wir auch räumlich näher an den Kanton Graubünden gerückt und haben ein Büro in Chur eröffnet. Die Betriebsstätte Chur finden Sie an der Engadinstrasse 44 in der Nähe des Bahnhofs. Sie wird geleitet von Regina Jöhl und Elisabeth Kühn.

Guten Tag

oekoskop realisiert für Sie Projekte für Mensch und Natur. Wir planen, leisten fundierte Grundlagenarbeit und begleiten die Umsetzung. Unsere Stärke liegt im interdisziplinären Ansatz und in unserer langjährigen Erfahrung. So können wir alle Leistungen aus einer Hand anbieten. Zu unseren Kunden zählen Bund, Kantone, Gemeinden und Organisationen.

Projekt Wanderziegen geht in die nächste Runde

Das Wanderziegen-Projekt besteht bereits seit 2018. Ziel ist es, brachliegende Trockenweiden wieder landwirtschaftlich zu nutzen.  Dafür wurden bisher Trockenstandorte im Churer Rheintal bis zum Furkapass mit einer Ziegenherde bestossen.

2021 endete die Pilotphase des Projektes. Projektleiter Pierre Coulin zieht eine Bilanz: «Sowohl die ökologischen als auch landwirtschaftlichen Ziele haben wir erreicht“. In der kommenden Alpsaison von Mai bis Oktober sollen wieder rund 200 Ziegen gemeinsam mit einem Hirtenteam unterwegs sein. Die Tiere sind im Gebiet Lugnez und Tujetsch GR sowie im Urserental UR auf rund 60 Hektaren unterwegs. oekoskop koordiniert das Wanderziegenprojek im Auftrag der Kantone GR und UR.

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