Stephan Durrer

Aufwertungskonzept Moorlandschaft Haslerberg/Betelberg

Der Kanton Bern ist Eigentümer einer 73 ha grossen Parzelle in der ML von nationaler Bedeutung 119 Haslerberg/Betelberg. Die Parzelle umfasst u.a. 13 ha national oder regional bedeutende Flachmoore und präsentiert sich trotz zahlreichen Entwässerungsgräben in einem sehr strukturreichen Zustand. Das Aufwertungspotenzial der Staatsparzelle wird als gross taxiert. Dieses soll in Zusammenarbeit mit den kantonalen Forst- und Naturschutzbehörden ausgelotet und konkrete Massnahmen in einem Aufwertungskonzept festgehalten werden.

Auftraggeber:

Projektleitung: Michael Dipner-Gerber

Biodiversitäts förderung auf Golfplätzen

Golfplätze sind Sportplätze und gleichzeitig Lebensräume für Flora und Fauna. Die Qualität dieser Lebensräume bezüglich Biodiversität ist sehr unterschiedlich. Einerseits weisen die Golfplätze sehr intenssiv genutzte Bereich auf, andererseits haben die ökologischen Ausgleichsflächen der Plätze zum Teil einen hohen Wert, auch über den eigentlichen Golfplatz hinaus. Ziel des Projekts ist es, dank Optimierung der Pflege sowie mit gezielten Aufwertungsmassnahmen das Potenzial für mehr Biodiversität auf den 12 Golfplätzen des Kantons GR auszuschöpfen.

Auftraggeber:

Projektleitung: Michael Dipner-Gerber

Strategien zur Bekämpfung invasiver Pflanzen im Kanton Waadt

Die Sektoren 3 und 4 der Waadtländer Seen und Wasserläufe möchten jeweils eine Strategie und einen Aktionsplan zur Bekämpfung invasiver Neophyten erstellen. Dies mit dem Ziel, die Arbeiten zur Ausrottung oder Eindämmung dieser Problempflanzen entlang der Wasserläufe, für deren Unterhalt sie zuständig sind, optimal zu planen.

Das Büro oekoskop unterstützt die Sektoren 3 und 4 bei diesem Vorhaben mit Erhebungen des Ausgangszustands (Bestandsaufnahmen), Vorschlägen für Prioritäten/Ziele der Bekämpfung und operativen Aktionsplänen für die Teams vor Ort.

Kunden: Tamás Fankhauser und Romain Bienz, Leiter und Stellvertreter des Sektors 4 der Seen und Wasserläufe, Thierry De Pablos und Norbert Ponnaz, Leiter und Stellvertreter des Sektors 3 der Seen und Wasserläufe.

Projektverantwortlicher: Mathieu Baumann

Guten Tag

oekoskop realisiert für Sie Projekte für Mensch und Natur. Wir planen, leisten fundierte Grundlagenarbeit und begleiten die Umsetzung. Unsere Stärke liegt im interdisziplinären Ansatz und in unserer langjährigen Erfahrung. So können wir alle Leistungen aus einer Hand anbieten. Zu unseren Kunden zählen Bund, Kantone, Gemeinden und Organisationen.

Sanierungskonzept Trockensteinmauer Untervaz, GR

Zwischen der Hintern Alp der Gemeinde Untervaz und der Alp Calanda der Gemeinde Mastrils verläuft auf einer Länge von 2’200 m eine freistehende Grenzmauer. Das wunderschöne Bauwerk wurde im Jahr 1889 erbaut und führt von 1’700 bis auf 2’277 m ü. M. Die Mauern sind an vielen Stellen erheblich beschädigt oder die Stabilität ist über die nächsten Jahre nicht mehr gegeben, weshalb Sanierungsarbeiten notwendig sind. Bei einigen Abschnitten wird ein vollständiger Ersatz notwendig sein. Im Hinblick auf eine mögliche Sanierung wurde der Zustand der Trockenmauern auf der gesamten Länge aufgenommen und ein Sanierungskonzept vorgeschlagen.

Auftraggeber: Burgenverein Untervaz

Projektleitung: Michael Vogel

(Fast) in der ganzen Schweiz

oekoskop ist ein national tätiges Beratungsunternehmen für Natur und Landschaft. Mit unseren Büros in Basel, Lausanne und in Chur leiten wir Projekte in (fast) der ganzen Schweiz. Unsere Schwerpunkte liegen in den Regionen Nordwestschweiz, Waadt, Innerschweiz, Zürich und Graubünden. Und mit unseren diversen Biotoppflege-Gruppen sind wir in allen Alpenkantonen und im Jura aktiv.

Landschafts-beratung für Gemeinden

Im Auftrag des BAFU bietet oekoskop Projektleiterin Regula Waldner im Rahmen eines Pilotprojektes Gemeinden kostenlose  Landschaftsberatung an. Mit dem Angebot sollen Gemeinden unterstützt werden, die Landschaftsqualität in ihren Handlungsbereichen zu erkennen, sie bei raumplanerischen Entscheidungen zu berücksichtigen und aktiv zu ihrer Entwicklung beizutragen. Bis Sommer 2023 haben 40 Gemeinden das Angebot genutzt.

Im Interview mit HOTSPOT berichtet Regula Waldner über ihre Erfahrungen als Landschaftsberaterin für Gemeinden, über die Herausforderungen im Spannungsfeld von Raumplanung und Landschaftsentwicklung sowie über Biodiversität als wichtiger qualitativer Bestandteil der Landschaft. Das Interview können Sie hier nachlesen.

TWW-Singularitäten: Objekte mit einzigartigen Natur- und Landschaftswerten

Im Inventar der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung (TWW) wurden sogenannte «Singularitäten» bezeichnet. Das sind Objekte, welche aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer ökologischen Besonderheiten speziell erhaltenswert sind. Eine Fallstudie, an der auch oekoskop mitgearbeitet hat,  hat nun die Zielerreichung in 11 dieser TWW-Singularitäten untersucht. In 9 der 11 TWW-Sin-gularitäten werden die Ziele vollständig oder mehrheitlich erreicht. Als wichtiger Erfolgsfaktor stellte sich der grosse Strukturreichtum heraus. Ein grosser Anteil an Gehölz- und Saumstrukturen ist entscheidend für die hohe Artenvielfalt. Deren Pflege erfodert einen überdurschnittlich hohen finanziellen und personellen Aufwand.

Mehr zu Fallstudie erfahren Sie hier.

Stiftung Umwelteinsatz erhält Prix CIVIVA

Der Schweizerische Zivildienstverband CIVIVA zeichnet mit der Verleihung des Prix CIVIVA regelmässig ausserordentliches Engagement für den Zivildienst aus. Der 10. Prix CIVIVA wird in diesem Jahr an die Stiftung Umwelteinsatz und das Naturnetz verliehen. Mit seinen beiden Programmen im Bereich Trockenmauern und Biotoppflege setzt sich die SUS für den Schutz und die Pflege der Schweizer Natur- und Kulturlandschaften ein. oekoskop setzt im Mandat der SUS schon seit 17 Jahren das Biotoppflege-Programm mit jährlich über 80 Einsatzwochen um.

Mehr zur Preisverleihung lesen Sie hier.

Pilotprojekt Erntehelfer Avers

Das Avers ist ein Hotspot für artenreiche Trockenwiesen und -weiden. Viele davon sind von nationaler Bedeutung. Die meisten werden von den Landwirten nachhaltig genutzt und sind Teil der Vernetzungsprojekte. Trotzdem liegen aber immer noch deutlich über 100 ha Biotopflächen brach. Mit Gruppeneinsätzen von Zivildienstleistenden, Freiwilligen und seit 2022 mit den von den Landwirten angestellten Erntehelfern wird ein Teil der Brachen wieder bewirtschaftet. oekoskop koordiniert die verschiedenen Aktivitäten im Auftrag des ANU.

Mehr zur Landwirtschaft im höchsten Dorf Europas und zum Erntehelferprojekt erfahren Sie im Bündner Bauer.