Stephan Durrer

Anna Csak

MSc in Ecology (UZH), Projektleiterin oekoskop

M +41 76 580 55 66. anna.csak@oekoskop.ch

Tätigkeitsbereiche

  • Arten-und Biotopschutz, Landwirtschaft und Naturschutz
  • Schutz und Förderung von Fledermäusen

Aktuelle Projekte:

  • Förderung von Bergahornen im Prättigau
  • Biodiversitätsmonitoring Graubünden (Tagfalter)
  • Vernetzungsprojekt Graubünden
  • Brachenprojekt Graubünden

Aufwertung Moore Stazerwald

In Moorlandschaft Stazerwald, auf Gebiet der Gemeinde Celerina, mähen Zivildienstleistende seit längerem gezielt Flächen, um die Qualität der Vegetation zu verbessern und eine Erhöhung des Blütenangebots um Hochmoorflächen zu erreichen. Zielart ist der seltene Hochmoorperlmutterfalter (Boloria aquiolonaris). Aufgrund einer Begutachtung der Wirkung dieser Pflege hat oekoskop zusammen mit Josef Hartmann eine Pflegeplanung ausgearbeitet und mit dem Förster abgesprochen. Darin werden die Mahdflächen exakt festgehalten und Massnahmen zur Entbuschung der Hochmoore sowie der Auflichtung der Waldränder vorgeschlagen.

Projektleitung: Michael Dipner

Naturprofis

Der Bedarf an kompetenten und effizienten Einsatzkräften im Naturschutz ist hoch. Junge Profis aus den Branchen Landwirtschaft, Forst und Landschaftsgartenbau bieten zusammen mit oekoskop ein «Rundumpaket» von der Einsatzplanung über die Ausführung bis zur Kommunikation an. 2025 fanden zwei Pilotwochen statt. Einerseits im Glarnerland, andererseits im Berner Jura war eine Gruppe in Trockenstandorten an der Arbeit und hat positive Spuren hinterlassen.

Projektleitung: Michael Vogel

Flachmoore im Kanton Bern: Entwicklung Vorgehen bei Grabenschliessung

Trotz ihres Schutzstatus sind viele Flachmoore im Kanton Bern durch Entwässerung und den historischen Torfabbau weiterhin gefährdet. Um diesem Verlust entgegenzuwirken, hat die Abteilung Naturförderung (ANF) ein Projekt zur automatisierten Erkennung und Dokumentation von Entwässerungsgräben in Flachmooren initiiert. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wurden zwei Testgebiete ausgewählt auf denen das entwickelte Vorgehen durchgeführt und dokumentiert wurden. Oekoskop führte die notwendigen Projektphasen für eine Grabenschliessung durch, einschliesslich floristischer Kartierung, hydrologischer Gutachten sowie der abschliessenden Projektdokumentation.

Projektleitung: Michael Vogel

LEK Golzern

Der Südhang des Maderanertals, Teil der geschützten Landschaft Maderanertal – Fellital gemäss Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler, weist zahlreiche wertvolle Gebiete mit Vorkommen schützenswerter Arten auf. Es besteht somit ein grosses Interesse an der nachhaltigen Erhaltung und Förderung von Zielarten, Biotopen und Kulturlandschaftselementen. Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe in der Region Golzern wird jedoch kontinuierlich kleiner, wodurch auch der Umfang der land- und alpwirtschaftlich genutzten Flächen in der Umgebung stetig abnimmt.

Mit dem Projekt «Landschaftsentwicklungskonzept Golzern» sollen in den nächsten Jahren die noch vorhandenen landschaftlichen und ökologischen Werte durch gezielte Massnahmen gesichert und wo nötig gefördert werden. Das Projekt wird von einer Begleitgruppe geführt, die sich aus den wichtigsten Akteuren zusammensetzt. Ziel ist es, die nachhaltige Bewirtschaftung, insbesondere der Biodiversitätsförderflächen, sicherzustellen. Oekoskop hat aufgrund von Feldbegehungen die Massnahmenvorschläge erarbeitet und gemeinsam mit dem ARE, den Bewirtschaftern und weiteren Beteiligten bereinigt. Zudem hat oekoskop das ARE bei der Beschaffung der finanziellen Mittel unterstützt und sämtliche notwendigen Grundlagen erstellt.

Im Zeitraum von 2026 bis 2030 sollen Massnahmen zum Biotop- , Landschafts- und Artenschutz umgesetzt werden. Konkret sind Massnahmen zur Offenhaltung der Landschaft, zur Förderung der Wildheunutzung, zur Sanierung von Trockensteinmauern sowie gezielte Fördermassnahmen für handlungsprioritäre Arten vorgesehen.

Projektleitung: Michael Vogel

Moorregeneration Matt/Garichti, GL

Das Hochmoor Matt oberhalb Garichti ist im Inventar der Hochmoore von nationaler Bedeutung. Während des Baus des Stausees Garichti in den Jahren 1929 bis 1931 entstand ein Kanal, der den Grundwasserstand im Hochmoor stark verändert und lokal abgesenkt hat.

Im Jahr 2013 fanden im Hochmoor Matt ob Garichti erste Aufwertungsarbeiten statt. Dank Spundwänden konnte der Wasserhaushalt des Gebietes deutlich verbessert werden. Im Auftrag des Kantons GL wurden nun weitergehende, ergänzende Massnahmen vorgeschlagen und in einem Bericht aufgezeigt. Anhand des Berichts wurden im Jahr 2025 die Baugesuchsunterlagen erarbeitet. Die Umsetzung der Massnahmen ist für September 2026 geplant, wobei die Ausführungsplanung sowie die Bauleitung durch oekoskop erfolgen werden.

Projektleitung: Michael Vogel

Moor Regeneration «Horn bei Tratza», Pany

In der flachen Hangschulter oberhalb von Pany liegt die Moorlandschaft Tratza-Pany. Innerhalb der Moorlandschaft befindet sich das Hochmoorobjekt von nationaler Bedeutung „Horn bei Tratza“. 2012 wurde durch das Büro Beck & Staubli moorkundliche Abklärungen durchgeführt und Entwicklungsziele und Massnahmen wurden vorgeschlagen. Im Jahr 2024 und 2025 wurde die Planung der baulichen Massnahmen durch oekoskop begleitet. Ebenso wurde die ökologische Baubegleitung bis zur Bauabnahme durch oekoskop ausgeführt.

Projektleiter: Michael Vogel

33 Jahre oekoskop

Vor 33 Jahren wurden oekoskop als Ableger der Arbeitsgemeinschaft für Natur und Landschaft ANL in Gelterkinden gegründet. 2000 sind wir nach Basel gezogen. Seither haben wir uns auf rund 20 Mitarbeitende und 3 Standorte in Basel, Chur und Lausanne vergrössert.

Diese Schnapszahl wollen wir mit euch feiern. Soviel sei schon mal vorweggenommen. Es wird der 18. Oktober 2025 sein und im Obstgarten Farnsberg stattfinden. Weitere Infos folgen.

25 Jahre Hochstamm Suisse

Im Januar 2000 wurde die Labelorganisation Hochstamm Suisse von Pro Natura und BirdLife Schweiz gegründet. Zu den Gründungsvätern gehörte auch der heutige Bundesrat Beat Jans. Hochstamm Suisse wurde von den Naturschutzorganisation aus dem Bewusstsein gegründet, dass es für die Föderung der Hochstamm-Obstgärten nicht nur deren ökologische Aufwertung und landwirtschaftliche Direktzahlungen braucht, sondern auch ein Einkommen übert die Vermarktung der Hochstamm-Produkte. Heute sind Hochstammprodukte bei den Grossen im Detailhandel angekommen und zum Beispiel in den Regalen von Coop zu finden.

2006 hat oekoskop die Geschäftsführung von Hochstamm Suisse übernommen und führt sie heute unter der Leitung von Pierre Coulin mit 5 Mitarbeitenden.

> Infos zu Hochstamm Suisse

20 Jahre Zivi Biotoppflege-Programm

Im April vor 20 Jahren machte sich Michael Dipner im Auftrag der Stiftung Umwelteinsatz zu seinem ersten Zivi-Einsatz auf Trockenweiden im Mesocco auf. Damals haben übers Jahr 38 Zivildienstleistende mit 11 Einsatzleitenden während 28 Einsatzwoche in Graubünden, Uri, Schwyz und Glarus Biotope gepflegt. 20 Jahre später sind wir mit rund 150 Zivis, 88 Einsatzwochen und Einsätzen in 12 Kantonen kräftig gewachsen. Ein Einsatzort hat uns über all die Jahre die Treue gehalten. Jeden Frühling und Sommer helfen Zivis mit, die mittlerweile rund 20 ha renaturierten Kastanienselven in Soazza zu pflegen.