Naturimpulse für die Agglo

Siedlung und Landschaft“ ist ein Schwerpunkt unserer Dienstleistungen. Dabei sind wir nicht nur im Agrarraum tätig, sondern in zunehmenden Masse auch in Quartieren von Agglomerationsgemeinden. Wir stellen Ihnen hier zwei Beispiele vor.

Der Birspark-Landschaft

Wie lassen sich Erholungsnutzung und Naturschutz im engen Agglomerationsraum organisieren? Wie können sich wichtige und sehr unterschiedliche Anspruchsgruppen konstruktiv einbringen? Und wie lassen sich in einem gemeindeübergreifenden Projekt die Zusammenarbeit und ein „Wir-Gefühl“ für den Grünraum anstossen – trotz einem sich konkurrenzierenden Entwicklungsdenken?

Oekoskop hat im Agglomerationsraum Basel das Vorhaben Birspark-Landschaft in der entscheidenden Phase der Zieldefinition und der ersten Umsetzung begleitet. Für die Erarbeitung eines Aktionsplans „Erholung und Natur“ kamen einerseits klassische naturschützerische und landschaftsarchitektonische Tools zum Zug. Andererseits brachte oekoskop mit seiner Mitarbeiterin Regula Waldner eine Prozessmoderation in Gang, die auf Partizipation und Transparenz fusst. Dank dem politischen Committment, der Aufnahme in die Gilde der internationalen IBA-Projekte und einer sukzessiven Umsetzung einzelner Bausteine wird der Birsraum heute zum grünen Rückgrat eines städtischen Raums für über 80‘000 Anwohner und verhindert gleichzeitig durch seine neue Erholungsattraktivität, dass entferntere Naturgebiete der Region zum Freizeit-Tummelplatz werden

Management einer Quartierentwicklung beginnt mit engagierter Kommunikation

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ stellte Paul Watzlawick, Philosoph und Psychoanalytiker, bereits vor 50 Jahren klar. So ist es doch besser, die Kommunikation gezielt anzuwenden, als sie einfach geschehen zu lassen oder gar nicht zu kommunizieren.

Ganz nach diesem Motto engagierte sich Regula Waldner zwischen 2012 und 2018 als externe Projektleiterin für die Entwicklung des „Sorgenquartiers“ Lange Heid in Münchenstein. Verschiedene Stränge der internen (Verwaltungsebene) und externen (Öffentlichkeit) Kommunikation wurden verknüpft mit Partizipationsansätzen und Erhebungen in Form von qualitativen Befragungen. Menschen mit unterschiedlichsten Interessen und kulturellen Hintergründen zusammenbringen, miteinander vernetzen, Wissen austauschen und Synergien suchen … dies alles trug dazu bei, dass die Quartierentwicklung den Sprung von der Anschubphase in die Verstetigung schaffte und von der Gemeinde als wichtige Investition ins kommunale Image verstanden wurde.

>> Weitere Auskünfte zu unseren Projekten in der Quartierentwickkung erhalten Sie von Regula Waldner.